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Reisebericht

15. und letzter Tag | Mittwoch, 03.10.2007
Kapstadt - Frankfurt
| Entfernung: 9.384 km


Interaktive Route mit Google MapSind denn wirklich schon zwei Wochen vorüber? Es kam uns vor als sei es erst gestern gewesen, als der Pilot uns kurz nach der Landung auf südafrikanischem Boden mit den Worten "Welcome to one of the most beautiful places in the world!" begrüßt hatte. So schnell kann es gehen. Da bereitet man sich wochenlang, gar monatelang auf eine Reise nach Südafrika vor und schwups ist der Urlaub auch schon wieder vorbei.

Geweckt wurden wir um 3:30 Uhr - an sich waren wir aber schon um kurz nach 3 Uhr aufgestanden - und eine viertel Stunde später standen unsere Koffer vor der Zimmertüre. Als wir um 4:15 Uhr nach unten in die Empfangshalle gingen, wo bereits einige aus unserer Reisegruppe mit ihren Koffern warteten, standen unsere Koffer immer noch vor unserer Zimmertüre. Na gut, bevor da jetzt noch irgendwas schiefläuft mit unserem Gepäck, holte Alexander die Koffer selber nach unten.

Flughafen KapstadtUm 4:30 Uhr war Abfahrt zum Flughafen von Kapstadt (Capetown International). Da die Straßen wie leergefegt waren, sind wir bereits innerhalb von 25 Minuten am Airport angekommen. Nachdem wir uns von Irene und unserem Busfahrer verabschiedet hatten, ging es direkt zum Check-In-Schalter der South African Airways. Andere wiederum stellten sich zuvor am Schalter des VAT Office an, um sich die Mehrwertsteuer rückerstatten zu lassen.

Um 6:50 Uhr saßen wir im Flieger (dieses Mal sogar nebeneinander, weil wir
von unserer Reisegruppe die Ersten beim Einchecken waren) und hoben um 7:10 Uhr in Richtung Heimat ab.
Auf dem Rückflug waren noch sehr viele Plätze frei, so dass einige es ausnutzten, sich quer über die 4er-Sitzreihen zu legen. Für den 9.384 km Flug von Kapstadt nach Frankfurt/Main benötigte die Maschine der South African Airways 11 Stunden und 30 Minuten. Etwas geschlaucht landeten wir um 18:38 Uhr Ortszeit wieder auf deutschem Boden.

Von einigen aus unserer Reisegruppe konnten wir uns noch am Gepäckausgabeband verabschieden. Bei denjenigen, bei denen wir nicht mehr die Gelegenheit hatten uns zu verabschieden, sagen wir eben an dieser Stelle: Auf Wiedersehen!


Unser Resümee:


Kudu im Krüger NationalparkWarum haben wir uns für eine Rundreise durch Südafrika im September/Oktober entschieden?
Wir wollten viele Tiere - speziell die Big Five - im Krüger Nationalpark sehen, ohne dass uns hohes Gras und dicht bewachsene Sträucher oder Bäume die Sicht versperren. Blühende Pflanzen auf der Garden Route und auch angenehme Temperaturen waren ein Muss für diese Reise. Die von uns gewählte Jahreszeit (Übergang vom Winter ins Frühjahr) war für diese Kombination ideal gewählt.

Verkäuferin in Pilgrims RestWarum eine geführte Tour?
Da in Südafrika bekanntlich eine hohe Kriminalität (speziell in den Großstädten) herrscht, haben wir uns für eine geführte Rundreise entschieden. Die Tour durch Südafrika war nicht unsere erste Rundreise, aber es war die erste Rundreise, die 14 Tage dauerte. Bei so einer langen Zeit muss man gruppenrestistent sein. Einzelgänger sollten sich gut überlegen, ob sie über solch eine lange Zeit an eine Gruppe gebunden sein möchten.

Three RondavellsWie bei jeder geführten Reise ist es nicht immer möglich, alle Wünsche - speziell was einen Fotostopp anbelangt - erfüllt zu bekommen. Gerne hätten wir an einigen Orten einen Fotostopp eingelegt oder wären bei diversen Aufenthalten ein wenig länger verweilt. Bei solch einer Tour hat man einen strammen Zeitplan, der eingehalten werden möchte. Viel Zeit für sich zu haben ist bei ca. 5.000 km innerhalb von zwei Wochen nicht möglich. Dies sollte jedem, der so eine Reise in einer Gruppe plant, klar sein.

Leucospermum - NadelkissenproteaRückblickend haben wir all das, was uns auf dieser Reise wichtig war, gesehen und erlebt!
Wir sind mit wahnsinnig vielen und wunderschönen Fotos nach Hause gekommen. Wir haben eine faszinierende Tierwelt in Natura erleben dürfen und eine blühende Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein kann, kennengelernt. Endlich haben wir das berühmte Kap der Guten Hoffnung bereist und einen fantastischen Ausblick vom Tafelberg genießen dürfen. Die Fahrt entlang der Garden Route ist empfehlenswert und eine Weinprobe im südafrikanischen Weingebiet lässt jedem Weinliebhaber das Herz höher schlagen. Auch Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt gehören - neben dem Königreich Swaziland - auf jede "To Do Liste" eines Südafrika-Urlaubers. Während der Fahrt von Johannesburg nach Durban konnten wir ausreichend die Drakensberge bestaunen.
Protea aristataDurch die Rundreise erhielten wir einen kleinen Einblick in das Leben der Einheimischen - ob arm oder reich. Über manche Mitreisende in unserer Gruppe haben wir uns gewundert (nicht jeder der Teilnehmer war unserer Meinung nach für eine Gruppenreise geeignet - schon gar nicht für eine zweiwöchige Tour), mit manch einem haben wir interessante Gespräche geführt.

Man darf nicht vergessen: Sehen ist anders als erzählt bekommen!
Wer gerne die "Welt in einem Land - Südafrika" sehen, also bereisen möchte, dem können wir nur empfehlen: Tu es!
Für uns steht jedenfalls fest, dass wir eines Tages noch einmal eine Safari in Afrika unternehmen werden.


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