Informationen über die ABC-Inseln von A bis Z

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Informationen über die ABC-Inseln von A bis Z

Allgemein:

Aruba

Hauptstadt: Oranjestad
Fläche: 193 km² | max. 30 km lang und 9 km breit | die kleinste der ABC-Inseln
Einwohnerzahl: ca. 67.000
Sprache: Papiamento (Landessprache), Niederländisch (Amtssprache), Englisch und Spanisch (Umgangssprachen)
Flughafen: Aeropuerto Internacional Reina Beatrix (Queen Beatrix International Airport) (5 km östlich von Oranjestad)
Flughafen-Code: AUA
Lage: 31 km nördlich vor der Küste Venezuelas, westlich von Curacao
Nickname: One Happy Island

Bonaire

Hauptstadt: Kralendijk
Fläche: 288 km² | max. 38 km lang und 10 km breit | die zweitgrößte der ABC-Inseln
Einwohnerzahl: ca. 11.500
Sprache: Papiamento (Landessprache), Niederländisch (Amtssprache), Englisch und Spanisch (Umgangssprachen)
Flughafen: Flamingo International Airport (6 km südlich von Kralendijk)
Flughafen-Code: BON
Lage: 80 km nördlich vor der Küste Venezuelas, östlich von Curacao
Nickname: Diver's Paradise

Curacao

Hauptstadt: Willemstad [Altstadt und Hafenfront wurden im Jahre 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt]
Fläche: 444 km² | max. 60 km lang und 44 km breit | die größte der ABC-Inseln
Einwohnerzahl: ca. 173.000
Sprache: Papiamento (Landessprache), Niederländisch (Amtssprache), Englisch und Spanisch (Umgangssprachen)
Flughafen: Aeropuerto Hato International (12 km nord-östlich von Willemstad)
Flughafen-Code: CUR
Lage: 60 km nördlich vor der Küste Venezuelas, zwischen Aruba und Bonaire
Politik: Sitz der Zentral-Regierung der Niederländischen Antillen

Beste Reisezeit:

Aufgrund des ganzjährigen trockenen und warmen Klimas – Lufttemperatur von durchschnittlich 28 °C sowie einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 °C – sind die ABC-Inseln das ganze Jahr über für einen Aufenthalt geeignet. – hier herrscht ewiger (zuweilen auch tropisch-heißer) Sommer mit seltenen Regenschauern. Hochsaison ist, wie man anhand der Klimatabelle sehen kann, allerdings von Dezember bis April. Durch die geografische Lage bzw. die Nähe zum Äquator, bleiben die Inseln von Hurrikans verschont und die Sonnenscheindauer bleibt das ganze Jahr über in etwa konstant. Auf Bonaire (Halbwüstenklima) und Curaco weht ganzjährig ein leichter Passatwind.

Einreise für Deutsche:

Fakt ist, dass eine Einreise mit Personalausweis nicht möglich ist - man benötigt zur Einreise einen Reisepass. Ferner ist bei einer Einreise über die USA ein Visum für die Staaten erforderlich.
Was die Gültigkeitsdauer des Reisepasses anbelangt, so haben wir unterschiedliche Informationen von unserem Reisebüro, den Reiseveranstaltern, diversen Reiseführern und Internetseiten sowie der Botschaft und dem Konsulat des Königreiches der Niederlande erhalten - wie z. B. "Gültigkeit bei Einreise 6 Monate" oder "Gültigkeit bei Ausreise noch 6 Monate" oder gar "Gültigkeit ausschließlich für den Aufenthalt auf den Niederländischen Antillen".
Auf der sicheren Seite ist man, wenn man sich an folgende Aussage hält: Für die Einreise ist ein noch 6 Monate nach Ausreisedatum gültiger Reisepass sowie ein gültiges Weiter- oder Rückflugticket (ins Heimatland) erforderlich.

Feiertage:

1. Januar = Neujahr | New Year’s Day
Montag vor Aschermittwoch = Rosenmontag | Carnival Monday
Karfreitag
Ostermontag
30. April = Königinnentag
1. Mai = Tag der Arbeit
Christi Himmelfahrt
21. Oktober = Antillentag (nicht auf Aruba)
25. und 26. Dezember = Weihnachtsfeiertage

Flugdauer:

München - Amsterdam = 1 Stunde 35 Minuten
Amsterdam - Bonaire = 9 Stunden 45 Minuten

Curacao - Amsterdam = 8 Stunden 40 Minuten
Amsterdam - München = 1 Stunde 25 Minuten

Entfernung:

Amsterdam - Bonaire =  7.786 km
Amsterdam - Curacao =  7.925 km

Gesundheit / Impfung:

Bei einer Einreise von Europa aus sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es besteht keine Malaria-Gefahr. Anti-Moskito-Spray ist auf Aruba und Curacao empfehlenswert - jedoch auf Bonaire sollte man bereits am Flughafen ordentlich Anti-Moskito-Spray auftragen!

Die ärztliche Versorgung entspricht dem westlichen Standard. Das Krankenhaus auf Bonaire ist u. a. mit einer Dekompressions-Kammer ausgerüstet.

Kleidung:

Das ganze Jahr über ist leichte Sommer- bzw. Freizeitkleidung ausreichend. Von Mai bis Dezember sind für die Abende sowie für klimatisierte Räumlichkeiten leichte Jacken empfehlenswert. Für Wander-Touren und Ausflüge sollte man bequemes und festes Schuhwerk oder auch Trekking-Schuhe mitnehmen. Sonnenbrille und/oder Sonnen-Kappe gehören ebenfalls ins Reisegepäck. Badekleidung darf ausschießlich am Stand bzw. im Pool-Bereich getragen werden. Nackt- oder Oben-ohne-Baden (FKK) ist auf den Niederländischen Antillen nicht erlaubt (Ausnahme: Bonaire verfügt über ein FKK-Hotel). In Hotels und Restaurants der gehobenen Kategorie ist formelle Kleidung (für die männliche Bevölkerung unter uns gegebenenfalls lange Hose und Hemd) angebracht.

Kriminalität/Sicherheit:

Schmuck und andere Wertgegenstände sowie Reisedokumente sollten im Hotel-Safe aufbewahrt werden. Es empfiehlt sich - wie in allen anderen Ländern dieser Welt auch - kein Geld bzw. keine Wertsachen sichtbar in einem unbeaufsichtigten Auto liegen zu lassen.

Öffnungszeiten:

Banken:  Montag – Freitag, 8:00/8:30 – 12:00 Uhr | 13:30/14:00 – 16:00 Uhr
Geschäfte: Montag – Samstag, 8:00 – 12:00 Uhr | 14:00 – 18:00 Uhr

Post:

Eine Postkarte von Aruba nach Deutschland kostet $ 1,30 (Stand: 2011); von Bonaire bzw. Curacao $ 0,92.
Der Versand unserer Postkarten nach Europa hat 2 Wochen gedauert.

Sprache:

Die offizielle Landessprache ist Papiamento die offizielle Amtssprache ist Niederländisch; sowohl Englisch als auch Spanisch werden überall verstanden und gesprochen.

Papiamento/Papiamentu ist ein einzigartiger Mix aus Spanisch, Niederländisch und Portugiesisch – versetzt mit Indisch, Englisch und Französisch.

Stromspannung:

110 bis 130 V / 50 Hz, einige Hotels haben 220 V, amerikanische Flachstecker – ein Adapter sollte im Reisegepäck nicht fehlen.

Telefonieren/Internet/Handy:

Telefon/Handy/Internet:
Derzeit existieren Roaming-Verträge mit E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone (via Telcell N.V. und UTS Setel). Auf Aruba funktionieren alle Mobiltelefone, außerdem hat man die Möglichkeit, Chip-Karten zu kaufen sowie Mobiltelefone zu mieten. Auf Bonaire ist GSM mit allen Frequenzen (900/1800/1900) verfügbar. Auf Curacao ist das Netzwerk GSM 900.
Man sollte nicht davon ausgehen, dass SMS-Versand/Empfang jederzeit bzw. in allen Inselregionen möglich ist!
Wir selber hatten, was das anbelangt, keinerlei Schwierigkeiten. Alle unsere SMS, die wir von Aruba, Bonaire oder Curacao nach Deutschland gesendet haben, sind angekommen.

Telefonvorwahl (von Deutschland aus):
00 + Landesvorwahl (Aruba: 297 8 | Bonaire: 599 7 | Curaçao: 599 9) + Rufnummer des Gesprächspartners

Telefonvorwahl (nach Deutschland):
00 (teilweise auch 011) + 49 + Rufnummer des Gesprächspartners (ohne die "0")

Aruba: Polizei - 911, Feuerwehr -911, Unfallrettung – 911
Bonaire: Polizei -911, Feuerwehr -919, Unfallrettung -912
Curacao: Polizei -911, Feuerwehr -911, Unfallrettung -912

Ferner sind Internet-Cafes auf allen drei Inseln vorhanden. Außerdem gibt es - vor allem in den größeren Städten, an Flughäfen und in Hotels (meist im Bereich der Lobby) - die Möglichkeit kostenlos über Wi-Fi online zu gehen.

Internet-TLD = .an (Niederländische Antillen) bzw. .aw (Aruba)

Verkehr:

Auf den ABC-Inseln herrscht Rechtsverkehr und es gelten internationale Verkehrszeichen, allerdings einige abweichende Verkehrsregeln; auf Bonaire gibt es keine Ampeln.

Es verkehren - neben preisgünstigen Busverbindungen auf den Inseln (mit Ausnahme von Bonaire) - zwischen den Inseln mehrmals täglich Flugzeuge. Zwischen Curacao und Aruba sowie zwischen Curacao und Bonaire existiert keine Fährverbindung. Angeblich soll es - laut diversen Internetseiten - zwischen Aruba und Bonaire eine Schnellfähre für Personen geben; diese ist uns allerdings nicht begegnet. Wie uns einige Einheimische erzählt haben, wurden alle Fährverbindungen zwischen den Inseln eingestellt.

Speziell in den Flughäfen sind alle internationalen wie auch nationalen Mietwagen-Firmen vertreten. Wer einen Wagen anmieten möchte, der muss mindestens 21 (Aruba) bzw. 25 (Bonaire - jüngere Fahrer müssen eine Extra-Gebühr zahlen) Jahre alt sein, einen seit mindestens zwei Jahren - eventuell international - gültigen Führerschein sowie eine Kreditkarte besitzen.

Da Taxis keinen Taxameter besitzen, sollte man einen fixen Fahrpreis vor Antritt der Fahrt mit dem Taxifahrer vereinbaren - eventuell dies auch schriftlich. Die meisten Hotels können über gängige Fahrpreise für bestimmte Strecken (z. B. Hotel – Flughafen) informieren. Auf Curacao und Aruba allerdings sind die Taxi-Gebühren staatlich festgelegt; Broschüren zu den Tarifen sind in den Hotels, am Flughafen und am Kreuzfahrtpier erhältlich; auch die Taxifahrer führen Gebührentabellen mit sich. An Feiertagen wird ein Zuschlag von ca. $ 3,00 erhoben.

Währung:

Die Währung auf Aruba ist der Aruba-Florin (AFL) (1 EUR = ca. 2,38 AFL).
Auf Aruba wird auch der US-Dollar sowie der Venezolanische Bolivar als Zahlungsmittel akzeptiert.

Die Währung auf Bonaire und Curacao ist der Antillen-Gulden (ANG o. Nafl.) (Kurs 1 EUR = ca. 2,37 ANG).
Auf Bonaire und Curacao wird ebenfalls der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert.
Auf Curacao kann es passieren, dass kleine Geschäfte zwar den US-Dollar annehmen, aber mit Antillen-Gulden rausgeben.

Der Aruba-Florin und der Antillen-Gulden sind an einen festen Wechselkurs zum US-Dollar "gekoppelt".

Bei Island-Hopping ist es empfehlenswert, sowohl auf Aruba als auch auf Bonaire und Curacao EURO in US-Dollar zu wechseln und damit zu zahlen.

In Hotels und Restaurants sowie bei Mietwagenfirmen und in den meisten Geschäften werden alle "Major Credit Cards" - gängigen Kreditkarten wie American Express, Master Card, Visa und Diners Club - und oft auch die EC-Karte/MaestroCard akzeptiert. Mit der Kreditkarte und Geheimnummer kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden (mitunter hohe Gebühren). Traveller Cheques werden akzeptiert. Banken wechseln die gängigsten Währungen.

Zeitverschiebung:

MEZ -6 Stunden (im Sommer)
MEZ -5 Stunden (im Winter)
Es gibt auf den Inseln keine Umstellung von Sommer- auf Winterzeit.

 
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