| Lovina
Vorbei an Sangsit und Singaraja, war Lovina die letzte Station des Tages.
Das Städtchen, welches sich an der nördlich gelegenen Küste
von Bali befindet, gilt als Ort der Ruhe und Erholung. Wer Interesse
hat, kann hier in den frühen Morgenstunden (gegen vier Uhr) eine Delfintour
auf der Bali-See unternehmen. Buchen kann man solche Touren bei zahlreichen Veranstaltern
am Strand oder im Hotel. Wer dies möchte, sollte jedoch bedenken, dass es
keine Garantie gibt, auch wirklich welche zu Gesicht zu bekommen. Unsere
Unterkunft war das Hotel "Aneka Lovina", direkt am Lovina Beach gelegen. Die Anlage
machte einen sehr gepflegten Eindruck und das Personal war stets bemüht, die Wünsche
seiner Gäste zu erfüllen. Auf
dem rechten Bild erkennt man unseren Bungalow, der sauber, groß und zweckmäßig
eingerichtet war. Die
Eingangstüre sah interessant aus, zumal man vergeblich nach einem Schlüsselloch
suchte. Sie wurde lediglich mit einem Vorhängeschloss verriegelt. Im
Übrigen hatten wir hier unser erstes Zimmer, in dem Moskitonetze über
den Betten angebracht waren. Weitere Zimmergenossen, wie es im Hotel in Ubud der
Fall war, hatten wir hier nicht. Wenn
man es sich am Pool gemütlich machen wollte, brauchte man keine Angst zu
haben, von einheimischen Verkäufern belästigt zu werden. Doch sobald man den Fuß
auf den feinen, dunklen Sandstrand setzte, wurde man von Postkarten-, Holzschnitzerei-
und sonstigen Verkäufern geradezu umlagert. War
man erst einmal in ein Gespräch verwickelt und beabsichtigte, wirklich etwas
zu kaufen, wurden weitere Verkäufer wie Magnete angezogen und mochten verstärkt
auch ihre Ware anpreisen. Es spielte keine Rolle, ob man wirklich etwas kaufen
wollte, man durfte aber nicht vergessen, immer freundlich zu lächeln und zu handeln.
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