Sonnenaufgang beim Ayers Rock (Uluru ) | Weiterflug nach Cairns

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9. Tag: Sunrise beim Ayers Rock

Dienstag, 21. September 2010 | Sonnenaufgang beim Ayers Rock (Uluru) - Cairns (1.786 km)

Sonnenaufgang beim Ayers Rock (Uluru)Nach einer kurzen Nacht startete der 9. Tag unserer Australien-Rundreise bereits um 4:45 Uhr los. Draußen war es noch stockdunkel als wir um 5:45 Uhr in den Bus einstiegen. So wie der Tag zuvor endete, so hatten wir an diesem frühen Morgen wieder kalte Temperaturen, aber es war trocken. Nachdem unsere Koffer im Bus verstaut waren, fuhren wir wieder in den Uluru - Kata Tjuta Nationalpark, um dieses Mal den Sonnenaufgang beim Ayers Rock zu beobachten. Da wir Eintrittskarten für den Park mit einer dreitägigen Gültigkeit hatten, konnten wir direkt bis zum View Point durchfahren; einmal nett dem Park-Wächter mit unseren Tickets zugewunken und fertig war die Ticket-Kontrolle.

Besucher-PlattformWir suchten uns ein schönes Plätzchen mit gutem Blick auf den wohl berühmtesten Monolithen der Welt, der mit seiner Gesteinsformation - so geht man jedenfalls davon aus - ca. 5 km in die Erde ragt. Auch der Sonnenaufgang war ein tolles Erlebnis, welches wir nicht missen möchten. Mit rund 50 Fotos auf unseren Speicherchips setzten wir uns um 7:10 Uhr wieder in den Bus. Da es erst am Nachmittag mit dem Flugzeug von Ayers Rock nach Cairns ging und wir bis dahin noch etwas unternehmen konnten, hatten wir verschiedene Optionen, diesen Morgen/Vormittag zu verbringen. Entweder man wird beim Parkplatz Kuniya rausgelassen, um einmal komplett um den Uluru herumlaufen zu können oder man fährt mit dem Bus gezielt zwei, drei Stellen am Uluru an (wo man z. B. die einzigen gut erhaltenen Wandmalereien bestaunen konnte) und fährt dann wieder zurück zum Resort, um dort zu frühstücken.

Uluru Base Walk Detailaufname Uluru Pflanzen um den Uluru Aborigini Wandmalereien

Für uns stand von Anfang an fest, dass wir den 9,4 km Rundweg laufen werden. Frühstücken kann man jeden Tag, doch um den Uluru herum zu laufen ist eine Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Thomas, Mark und zwei weitere Teilnehmerinnen aus unserer Reisegruppe sahen das wohl ähnlich und so liefen wir den "Uluru Base Walk", einer von vier weiteren Wege um den Uluru. 

WegweiserEs gibt noch den:

Liru Walk, 4 km (hin und zurück – Dauer: ca. 1,5 Stunden - barrierefrei)
Mala Walk, 2 km (hin und zurück – Dauer: ca. 1,5 Stunden - barrierefrei)
Lungkata Walk, 4 km (hin und zurück – Dauer: ca. 1,5 Stunden) und den
Kuniya Walk
, 1 km (hin und zurück – Dauer: ca. 45 Minuten)


Für den "Uluru Base Walk" haben wir mit allerhand Fotostopps knapp 2,5 Stunden benötigt. Auf Empfehlung von Ramona sind wir gegen den Uhrzeigersinn gelaufen, da sie meinte, dass sich das letzte Stück etwas ziehen könne. Doch aufgrund der Situation an sich - wir umlaufen den Uluru - und wenn man in der Ferne die Kata Tjuta Berge sieht, so animiert es umso mehr, auch das letzte Stück Weg noch zu schaffen. An einigen Punkten des Berges Uluru dürfen keine Fotos gemacht werden, da es ganz besonders heilige Bergstellen sind. Hinweisschilder sind an den Stellen platziert, wo das Fotografieren nicht gestattet ist. Bei Zuwiderhandlung sind Strafen von bis zu 500 Dollar fällig.

Mutitiulu Waterhole Herz im Uluru bei der Mutitiulu Waterhole Uluru hautnah Bizarre Felsauswaschung - Das Gehirn

Übrigens dürfen Fotos, Filme und Gemälde, die beim Uluru aufgenommen bzw. gezeichnet wurden, nicht ohne Genehmigung der Eigentümer, sprich der Aborigine-Gemeinschaft, kommerziell genutzt werden. Für private Zwecke gelten diese Einschränkungen jedoch nicht.
Im Nachhinein war es eine sehr gute Entscheidung, einmal komplett um den Uluru herumgelaufen zu sein. Diese Atmosphäre lässt sich nur schwer in Worte fassen, man muss sie erlebt haben. Wir haben es jedenfalls sehr genossen, diesen Walk gegangen zu sein. Und was das Frühstück anbelangt, so hat Ramona für uns Wanderer ein kleines Care-Package gepackt, sodass wir im Bus Croissants mit Schinken und Käse und ein Gebäckstück erhalten haben.

Panorama Uluru

Mit perfektem Timing stießen wir sechs Uluru-Walker um 10 Uhr zu unserer Reisegruppe wieder hinzu, die den Parkplatz Kuniya zeitgleich mit uns erreichte. Am Parkplatz angekommen nutzten wir den günstigen Moment und die wunderschöne Kulisse des Uluru, um ein Gruppenfoto von uns allen schießen zu lassen.

Um 10:20 Uhr kehrten wir ein letztes Mal zum Resort zurück, um im Museum des Cultural Centre u. a. mehr über die Kultur der Aborigine zu erfahren. Wir selber verbrachten bis zum Transfer zum Flughafen die Zeit damit, uns auszuruhen und das herrliche Wetter mit Blick auf Uluru bei einer Tasse Kaffee zu genießen. Fünf Teilnehmer aus unserer Gruppe nutzten die Gunst der Stunde, einmal mit dem Helikopter um den Uluru und die Bergkette der Kata Tjuta zu fliegen - für sieben Minuten Flug seid ihr ab 200 Dollar dabei. 

Uluru (Ayers Rock) Weg um den Uluru Ameisen Cultural Centre

Cairns erwartete uns und so hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Ramona und dem Outback. Um 13:10 Uhr erreichten wir den Connellan Airport nahe Yulara. Nach Check-In und einer Sprengstoffkontrolle, welcher sich Alexander unterziehen musste, hoben wir um 14:38 Uhr Richtung Ostküste ab. Das Outback verabschiedete sich mit strahlendem Sonnenschein von uns.

RamonaRamona als privater Australien-Tourguide:

Wir haben Ramona während der kurzen Zeit im Outback als "dufte Type" kennengelernt, mit der man allerhand Spaß haben und sicherlich Pferde (in Australien wohl besser Kängurus) stehlen kann. Sie lebt seit rund 30 Jahren in Australien und kennt sich wirklich super-gut aus. Egal, ob es im Outback ist oder in den australischen Metropolen. Ramona ist flexibel ohne Ende, wenn es sogar sein muss, fährt sie den Reisebus selbst.

Wer also Interesse hat, mit einem wandelnden Australien-Lexikon und Routenplaner Down Under zu erkunden, der kann sich an uns wenden; wir stellen den Kontakt zu Ramona gerne her.


Cairns an der Ostküste Australiens

Turbine Gleich nach dem Start kam uns das Fluggeräusch in der QANTAS-Maschine ein wenig merkwürdig bzw. total fremdartig vor. Nach einigen Überlegungen waren wir einfach davon ausgegangen, dass dies daran lag, dass wir extrem nah an und auf gleicher Höhe mit der linken Turbine saßen und es sich wohl deshalb so anhörte wie es sich anhörte, nämlich außergewöhnlich laut und hoch surrend anstatt tief brummend; weiter dachten wir über dieses Geräusch nicht nach.

Bereits während des Fluges stellten wir unsere Uhren eine halbe Stunde vor, da wir wieder eine Zeitzone überflogen. Außerdem nutzten wir die Zeit zum Bilder-Gucken/Selektieren auf unseren Kameras. Um 17:00 Uhr befanden wir uns bereits im Landeanflug und weitere 30 Minuten später hatte uns die Zivilisation wieder - wir waren in Cairns, Queensland, an der Ostküste Australiens.

Kurz nach der Landung fragte uns Mark, der während des Fluges ein paar Reihen vor uns auf der gegenüberliegenden Seite saß, ob wir auch mitbekommen hätten, dass der Captain mehr als einmal während des Fluges durch die Kabine gelaufen war und die linke Turbine beäugte. Heilig's Blechle! - Nein, das haben wir definitiv nicht mitbekommen!

Esplanade, Cairns StrandpromenadeACairns Wohnhausm Flughafen trafen wir auf Karin, unsere neue Reiseleiterin, mit Busfahrer Andrew. Damit wir alle einen Überblick über Cairns gewinnen konnten, händigte sie uns während der Fahrt zum Hotel als erstes einen Stadtplan aus. Damit wir auch alles gut lesen konnten, war dieser auf Chinesisch ...

Die Fahrt vom Flughafen bis zum Hotel Mercure Cairns dauerte nur 20 Minuten. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, nutzten wir um 19 Uhr den Hotel-Shuttle in die City von Cairns. Da es zwar locker 28 Grad warm war, es jedoch ein wenig nach Regen aussah, kauften wir lediglich beim Supermarkt ein paar Getränke (Tipp: ungekühlte Getränkeflaschen sind erheblich günstiger als gekühlte!) und kehrten anschließend bei "P. J. O’Brien’s" zu einem Meal-Deal für schlappe 10 AUD inkl. einem Getränk ein. Anschließend ging es per Hotel-Shuttle wieder zurück zum Mercure.

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